Am Donnerstag ging es dann nach Downtown, denn das sollte Jule vor ihrer Abreise am Freitag unbedingt noch sehen. Zunächst haben wir uns auf den Weg zu den Devonian Gardens im TD Square gemacht, die wir auch bei unserem ersten Aufenthalt hier noch nicht gesehen hatten. Da immer alle davon geschwärmt hatten, wie schön es dort doch sei, hatten wir natürlich dementsprechend hohe Erwartungen, die leider ein wenig enttäuscht wurden. Im Grunde genommen handelt es sich dabei nämlich nicht mehr wirklich um Gärten, sondern vielmehr um ein paar recht groß geratene Beete und Wasserbecken, die direkt an den Food Court einer Mall grenzen. Es war ganz schön, einmal dort herumzuschlendern, aber man muss es nicht unbedingt gesehen haben. Also ging es erstmal weiter in die Stephen Avenue, wo wir noch schnell in HMV gehuscht sind. Ich hatte gedacht, dass ich dort eventuell endlich eine Paul Brandt-CD finden würde. Aber nein! Auch dort war alles komplett ausverkauft. Ich bin mal gespannt, ob ich während unserer letzten Tage hier noch ein Exemplar ergattern werde. Mittlerweile bin ich recht pessimistisch...
Nun ja, von da aus sind wir strammen Schrittes in Richtung Bow River und Kensington gewandert. Dort sind wir auf die niegelnagelneue Peace Bridge gestoßen - ein riesieges Gebilde aus Glas, Metall und roter Farbe, das irgendwie so gar nicht in die Umgebung passt. Passiert haben wir die Brücke aber trotzdem - denn wir wollten endlich ins hippe Kensington! Dort angekommen, ging es erst einmal zu Second Cup, denn wir hatten Hunger und Durst. Ich wollte mir dort noch einmal ein Banana Loaf gönnen und konnte es kaum erwarten, den Kuchen auszupacken. Doch oh Schreck! Was machten denn diese kleinen, haarigen, weißen Flecken auf meinem leckeren Kuchen??? Die etwas verpeilte Verkäuferin wollte mir auch noch weismachen, dass es sich dabei nur um Bananenstückchen handele. Es ist zwar schon ein paar Jahre her, dass ich selbst bei Second Cup gearbeitet habe, aber ich erkenne dann doch noch, ob es sich bei so etwas um Schimmel oder Bananen handelt. Ich konnte ihr immerhin ein neues Stück abringen. Das alte hat sie doch tatsächlich wieder ins Glas gelegt - der nächste Kunde wird sich sicher gefreut haben. Nach einem kurzen Streifzug durch ein paar Geschäfte fing es dann auch noch an zu regnen. Also haben wir uns in einen Plattenladen geflüchtet, wo Jule superbillige Schallplatten erstanden hat, deren Cover sie als Wanddeko verwenden möchte. Eigentlich hatten wir uns gedacht, danach ins Glenbow Museum zu gehen. Leider waren wir dafür allerdings viel zu spät dran und die Ausstellung zum 100. Stampede war damit für uns gelaufen. Da wir aber noch etwas Zeit rumkriegen mussten, bevor wir uns mit Claire und Martin zum Abendessen im Calgary Tower trafen, sind wir noch auf einen kurzen Abstecher zum Olympic Plaza geschlendert, wo gerade eine Probe für ein "Legally Blonde"-Musical lief. Das hat uns jetzt nicht sooo gut gefallen, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
Nun ja, von da aus sind wir strammen Schrittes in Richtung Bow River und Kensington gewandert. Dort sind wir auf die niegelnagelneue Peace Bridge gestoßen - ein riesieges Gebilde aus Glas, Metall und roter Farbe, das irgendwie so gar nicht in die Umgebung passt. Passiert haben wir die Brücke aber trotzdem - denn wir wollten endlich ins hippe Kensington! Dort angekommen, ging es erst einmal zu Second Cup, denn wir hatten Hunger und Durst. Ich wollte mir dort noch einmal ein Banana Loaf gönnen und konnte es kaum erwarten, den Kuchen auszupacken. Doch oh Schreck! Was machten denn diese kleinen, haarigen, weißen Flecken auf meinem leckeren Kuchen??? Die etwas verpeilte Verkäuferin wollte mir auch noch weismachen, dass es sich dabei nur um Bananenstückchen handele. Es ist zwar schon ein paar Jahre her, dass ich selbst bei Second Cup gearbeitet habe, aber ich erkenne dann doch noch, ob es sich bei so etwas um Schimmel oder Bananen handelt. Ich konnte ihr immerhin ein neues Stück abringen. Das alte hat sie doch tatsächlich wieder ins Glas gelegt - der nächste Kunde wird sich sicher gefreut haben. Nach einem kurzen Streifzug durch ein paar Geschäfte fing es dann auch noch an zu regnen. Also haben wir uns in einen Plattenladen geflüchtet, wo Jule superbillige Schallplatten erstanden hat, deren Cover sie als Wanddeko verwenden möchte. Eigentlich hatten wir uns gedacht, danach ins Glenbow Museum zu gehen. Leider waren wir dafür allerdings viel zu spät dran und die Ausstellung zum 100. Stampede war damit für uns gelaufen. Da wir aber noch etwas Zeit rumkriegen mussten, bevor wir uns mit Claire und Martin zum Abendessen im Calgary Tower trafen, sind wir noch auf einen kurzen Abstecher zum Olympic Plaza geschlendert, wo gerade eine Probe für ein "Legally Blonde"-Musical lief. Das hat uns jetzt nicht sooo gut gefallen, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten.
Als die Whites endlich am Tower eintrafen, hingen unsere Mägen schon auf dem Boden - so hungrig waren wir! Aber das Glück war leider nicht auf unserer Seite. Wegen einer privaten Kunstausstellung auf der Aussichtsplattform wurde nämlich niemand vor der reservierten Zeit ins Restaurant gelassen. Daher mussten wir noch ca. 15 Minuten durch den winzigen Souvenir-Shop laufen. Aber dann war es endlich soweit und wir durften den Aufzug nehmen und hoch ins Sky 360-Restaurant fahren. Dort traf mich allerdings gleich der nächste Schock - die Köche hatten doch tatsächlich die Karte geändert! Es gab nicht mehr unsere geliebten Spaghetti Bolognese und auch der Maple Cheesecake war verschwunden. Schade... es war natürlich trotzdem ein toller Abend und wir hatten, genau wie damals, einen traumhaften Ausblick auf Calgary und die Rocky Mountains. Viel Spaß hatten wir mit Claire und Martin natürlich auch, doch als die Rechnung an unseren Tisch gebracht wurde, blieb uns dreien das Lachen für einen kurzen Moment im Halse stecken. Als Dankeschön für die Stampede- und Passion Play-Tickets wollten wir die beiden zum Essen einladen. Dass es am Ende doch ein so hoher Betrag werden würde, hätten wir nicht gedacht, aber was tut man nicht alles? Die beiden geben uns hier so ein tolles zweites Zuhause, dass sie es mehr als verdient haben mal richtig schön ausgeführt zu werden. Martin hatte aber wohl bemerkt, dass wir zunächst ein wenig schockiert waren und fragte, ob wir von nun an lebenslänglich verschuldet seien. Dieser kleine Schelm! Als wir gerade mit dem Aufzug nach unten fahren wollten, ergab sich eine tolle Gelegenheit! Die Party auf dem Observation Deck war vorbei und wir durften noch schnell die paar Stufen hinauflaufen, um einen noch besseren Ausblick genießen zu können. Natürlich wurden auch wieder die obligatorischen Bilder auf dem eingesetzten Glasboden nicht vergessen. Wie könnten wir auch - dort oben sind wir eben auch nichts anderes als typische Touristen.
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